Tischlerei

Adidas-Hotel Herzogenaurach

Pilgerstätte für Architekten, Wohlfühlraum für Reisende

Klare Linien, stringente Strukturen und große einfarbige Flächen: Das Ramada Hotel in Herzogenaurach ist ein exklusives Design-Hotel. 150 Doppelzimmer, Seminarräume, Empfang, Back Office, Restaurant, Bar, Fitnessbereich und Sauna mit Umkleide: Die komplette Inneneinrichtung des Hotels wurde von der Wünsche GmbH geplant und in nur vier Monaten umgesetzt. 

Dabei lastete ein für ein Projekt dieser Größenordnung sehr geringes Budget und die extrem kurze Bauzeit auf dem Team aus dem Westerwald: „Was Spaß gemacht hat, war trotz des strammen Kostenrahmens ein so gutes Ergebnis hinzukriegen", berichtet Bernd Wünsche. 

„Ich arbeite mit vielen Tischlern zusammen. Doch was die Wünsche GmbH hier gezeigt hat, ist außergewöhnlich. Hier wurde alles individuell entworfen – da ist nichts von der Stange."

Jürgen T. Christ, Architekt

Das Hotel mauserte sich mit seiner ansprechenden Architektur, der außergewöhnlichen Innenausstattung und den großformatigen Sportfotografien zu einem Anziehungspunkt für Fachpublikum: Ein internationales Architekturmagazin und weitere Fachtitel berichteten seit der Eröffnung im Mai 2006 ausführlich über das Hotel in Herzogenaurach.

150 Doppelzimmer, Seminarräume, Empfang, Back Office, Restaurant, Bar, Fitnessbereich und Sauna mit Umkleide: Die komplette Inneneinrichtung des Ramada Hotels in Herzogenaurach wurde von der Wünsche GmbH aus Nistertal geplant und in nur vier Monaten umgesetzt. Der Termindruck lastete schwer, denn das Hotel musste pünktlich zur WM 2006 fertig sein. 

Vorbereitet wurden die Möbel und Wandverkleidungen in Nistertal. Anschließend wurden die Teile  nach Herzogenaurach gebracht. Die Mitarbeiter von Wünsche bauten die Inneneinrichtung ein, während draußen die Handwerker noch das Gebäude fertig stellten.

In der für so ein Projekt mit einer Million Euro niedrigen Vorgabe für die Inneneinrichtung sah Geschäftsführer Bernd Wünsche eine Herausforderung: „Was daran Spaß gemacht hat, war trotz des so strammen Kostenrahmens ein so gutes Ergebnis hinzukriegen", berichtet der Nistertaler. 

Der verantwortliche Architekt Jürgen T. Christ aus Freudenberg spricht von einer Sonderleistung: „Ich arbeite mit vielen Tischlern zusammen. Doch was die Wünsche GmbH hier gezeigt hat, ist außergewöhnlich. Hier wurde alles individuell entworfen - da ist nichts von der Stange." Christ hatte Bernd Wünsche als langjährigen Geschäftspartner schon in die Feinplanung mit einbezogen. Gemeinsam besprachen sie Details in punkto Material, Farbgebung und Umsetzung. Nutzen und Optik waren dabei gleichermaßen wichtig.

Auch Bauleiter Michael Schönhut vom Auftraggeber GEV Grundstücksgesellschaft ist mit der Zusammenarbeit hochzufrieden. Besonders die Spezialanfertigungen seien sehr gut geworden, erklärt Schönhut. Der stellvertretende Haus-Chef Karim Martin bestätigt nach der WM: „Unsere internationalen Gäste genießen den Aufenthalt in unserem Haus sehr." 

Holztechniker Jörg Kohlhaas war für das Projekt verantwortlich, während im Haus der Wünsche GmbH in Nistertal das Tagesgeschäft ganz normal weiterlief. Die anderen Kunden wurden währenddessen  bedient, als ob nichts wäre. Jörg Kohlhaas, seit 1998 Mitarbeiter der Wünsche GmbH, koordinierte zuverlässig und kompetent Zeitablauf und Produktion. Auch die Lieferung und die fachgerechte Montage vor Ort wurden von Kohlhaas gesteuert. Neben den festen Mitarbeitern wurden externe Monteure eingesetzt, die schon mehrfach für das Westerwälder Unternehmen im Einsatz waren. 

Etwa 50 Prozent der Inneneinrichtung wurde in Nistertal gezeichnet, konstruiert und nach Stücklisten produziert. Daneben arbeiteten langjährige Partner zu:  Drabert (Minden) lieferte die Seminarmöbel, Adform Spahn AG (Büren) Tische im Restaurant, G. Scholl Apparatebau (Bad Marienberg) die technischen Geräte und die Geschwender Innenausbau GmbH (Rennerod) die Nassraum-Umkleiden.