Bewegungsräume

für gesunde Arbeitswelten

Hauptziel bei der Gestaltung von Arbeitsplätzen war es lange Zeit, Belastungen möglichst gering zu halten. Heute wissen wir, dass nicht nur die körperliche Überforderung krank macht sondern auch die körperliche Unterforderung. Der menschliche Organismus, unser Herz-Kreislaufsystem, Stoffwechsel, Knochen und Gelenke brauchen Bewegung, um zu funktionieren. Im Gegensatz dazu ist unser „evolutionäres Betriebssystem“ auf Energieeffizienz ausgelegt. Das heißt, dass wir jegliche Komfortangebote wie z.B. den Fahrstuhl im Bürogebäude allzu gerne in Anspruch nehmen. Das liegt in unserer Natur.

In seinem faktenreichen Vortrag über „Architektur als Bewegungsraum“ nimmt Burkhard Remmers von der Firma Wilkhahn die zahlreichen Besucher*innen mit auf eine Reise durch die menschliche Entwicklung und die Geschichte des Sitzens. Der Paradigmenwechsel besteht demnach darin, unserer hauptsächlich sitzenden Arbeits- und Lebensweise eine Kultur der Reizsetzung und Bewegung entgegenzustellen.

Konkret bedeutet das, mehr Bewegung in Gebäude und Prozesse – in den Alltag – zu integrieren. Dabei ist dann nicht mehr der kürzeste Weg der beste, sondern der längere. Die dezentrale Anordnung von Arbeitsmitteln und beteiligungsorientierte Meetings fördern Dynamik und Begegnung. Aus Sitzungen werden „Stehungen“. Die Treppe hat Vorrang vor dem Fahrstuhl. Bürostühle schränken den natürlichen Bewegungsdrang nicht ein sondern erlauben durch ihre 3-D-Mechanik eine große Bewegungsvielfalt im Sitzen – wie die „free-2-move“-Stuhlserien von Wilkhahn.

Im Anschluss an den Vortrag war Gelegenheit, das „bewegte Sitzen“ direkt mal auszuprobieren, bevor der Abend bei kühlen Getränken und kleinen Snacks mit angeregten Gesprächen ausklang.

Sie möchten mehr über Bewegung im Arbeitsalltag wissen und das dynamische Sitzen testen? Sprechen Sie uns an oder kommen Sie einfach im Wünsche Büromöbelhaus vorbei. Wir freuen uns auf Sie!